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Prävention und Gesundheitsförderung

Die Prävention vieler Infektionskrankheiten, beispielsweise durch Impfungen, trägt mit einfachen Mitteln maßgeblich zur Verhinderung von tödlichen Erkrankungen bei.  Zukünftig wird der Prävention und Gesundheitsförderung gerade im Bereich der sogenannten Zivilisations- wie auch der bösartigen Erkrankungen, welche im Zuge des demographischen Wandels noch vermehrt an Bedeutung gewinnen, ein erheblicher Stellenwert für Effizienzsteigerungen im  deutschen Gesundheitswesens zukommen. Entsprechende Maßnahmen gehören mithin zu den zentralen Anliegen der deutschen Gesundheitspolitik. Im Wesentlichen geht es dabei darum, die Gesundheit in diversen Settings allgemein zu fördern, Krankheiten frühzeitig zu erkennen oder sogar zu verhindern. Doch Geld und Zeit sind nur dann sinnvoll investiert, wenn eine Präventionsinitiative tatsächlich das gewünschte Ziel erreicht.

    

Umsetzung und Erfolge messen:

Evaluation von Kampagnen und Projekten

Die Evaluation, d. h. Analyse und Bewertung von präventiven und gesundheitsfördernden Maßnahmen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der Schwerpunkt unseres Instituts liegt auf der Entwicklung von Indikatoren und Instrumenten für die Evaluation von unterschiedlichen Initiativen und Projekten zur Prävention und Gesundheitsförderung sowie in der tatsächlichen Durchführung der Untersuchungen und Datenerhebungen. Das untersuchte Themenspektrum ist dabei weit und reicht von gesunder Ernährung und Bewegung über Alkohol- und Zigarettenkonsum bis zur Inanspruchnahme von Krebsvorsorge. Dabei werden Umsetzung und Erfolge entsprechender Interventionen beurteilt. Untersuchungsgegenstand ist z.B. die Akzeptanz der Maßnahmen bei der Zielgruppe und deren Wirkung auf Wissen, Einstellungen und Verhalten.

Schwerpunkte unserer Forschung

Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Evaluation von Präventionsinitiativen für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Rehabilitation nach Organtransplantation sowie im Setting Schule. Bei der Entwicklung, Durchführung und Evaluation der präventiven und gesundheitsfördernden Maßnahmen wird mit den jeweiligen Initiatoren und Kooperationspartnern, z.B. dem Ederhof und der Techniker Krankenkasse, eng zusammengearbeitet.. Aus den Ergebnissen der Studien werden Erfolgsfaktoren für gelungene und effektive präventive Maßnahmen abgeleitet und in Form von praxisnahen Strategien aufbereitet. Augenmerk legt unser Institut dabei insbesondere auf die nachhaltige Verankerung der Maßnahmen, mit dem Ziel, sie langfristig in der Praxis zu sichern. Diesbezüglich werden Grundlagenkonzepte der Gesundheitsförderung, wie z.B. Empowerment und Partizipation, sowie der Organisationsentwicklung einbezogen und hinsichtlich ihres Einflusses auf die Lebenswelten der Menschen untersucht. Als Projekt ist beispielsweise BEOS zu nennen.

Ansprechpartnerin: Elisabeth Schorling

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