DFG-Forschergruppe 655 zu Priorisierung in der Medizin

Projekttitel:

Priorisierung in der Medizin: Eine theoretische und empirische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

Fördernde Institution:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektlaufzeit

2007 - 2015

Projektleitung:

Univ-Prof. Dr. Dr. med. habil. Dr. phil. Dr. theol. h. c. Eckhard Nagel

(Sprecher der Forschergruppe in der zweiten Förderphase)

Ansprechpartner:

M. Lauerer, Dr. K. Alber, Dr. B. Bayerl, Dr. J. Zowe, V. Schätzlein

An der DFG-Forschergruppe FOR 655 partizipierten 14 Universitäten und Forschungseinrichtungen. Die Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen – darunter Medizin, Rechtswissenschaften, Philosophie, Sozialwissenschaften, Gesundheitsökonomie und Psychologie – befassten sich vor dem Hintergrund der Ressourcenknappheit mit Fragen der Priorisierung in der Medizin. Eine zentrale Innovation der FOR 655 bildete das Zusammenwirken von theoretischen und empirischen Teilprojekten.

Das IMG führte in den zwei Förderphasen insgesamt drei empirische Projekte durch. Dabei standen kontrovers diskutierte Priorisierungskriterien in Fokus. Soll das Alter bei der Verteilung von Spenderorganen eine Rolle spielen? Was halten Bürger davon Leistungen bei Eigenverschulden vorzuenthalten? Zudem übernahm das IMG in der zweiten Förderphase das Zentralprojekt und damit koordinierende Funktionen.

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