Analyse zentraler Entwicklungen in der Gesundheitswirtschaft Deutschlands und Chinas

Projekttitel:

Analyse zentraler Entwicklungen in der Gesundheitswirtschaft Deutschlands und Chinas unter besonderer Berücksichtigung der Krankenhausfinanzierung und Digitalisierung der Medizin

Fördernde Institution:

Bundesministerium für Gesundheit

Projektlaufzeit:

05/2017-11/2018

Projektleitung:

Prof. Dr. Dr. med. habil. Dr. phil. Dr. theol. h. c. Eckhard Nagel

Ansprechpartner:

S. Schönborn, M. Dao Van

Im Rahmen des Projekts wird mithilfe einer komparativen Analyse die Zukunft der Finanzierung und Anreizsetzung im chinesischen Krankenhaussektor durch das Patientenklassifikationssystem DRGs beleuchtet. Ziel ist es, die derzeitige Situation und Entwicklungstendenzen in China zu untersuchen, um handlungsrelevante Informationen bereitzustellen. Adressaten sind neben der Gesundheitspolitik insbesondere (potenzielle) deutsche Investoren auf dem chinesischen Gesundheitsmarkt im stationären Sektor. Weiterhin dient das Projekt dazu, den bilateralen Austausch beider Länder im Bereich der Wissenschaft und Politik zu intensivieren. Die Initiierung, Organisation und Präsentation deutsch-chinesischer Kooperationsprojekte im Jahre 2017 mit dem thematischen Schwerpunkt der Digitalisierung im Gesundheitswesen steht dabei im Fokus. Es soll dargestellt werden, inwieweit diese neue Technologie nahezu alle Bereiche der Medizin und des Gesundheitswesens erfasst. Das Projekt ist im Kontext des deutsch-chinesischen Dialogs zur Förderung der Zusammenarbeit in der medizinischen Wissenschaft, in der Gesundheitspolitik und in der Gesundheitsindustrie zu sehen. Es werden die vereinbarten Schwerpunktthemen des gesundheitspolitischen Aktionsplans beider Länder berücksichtigt sowie Kooperationsvorhaben präsentiert, die diesen Aktionsplan mit Leben erfüllen und zu dessen Realisierung in beiden Ländern beitragen; Digitalisierung ist eines der Schwerpunktthemen des Aktionsplans. Die genannten Ziele werden insbesondere durch spezifische Maßnahmen im Rahmen zweier Veranstaltungen der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin in Kooperation mit der Universität Bayreuth erreicht.

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